Allert-Wybranietz , Kristiane

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Du sitzt hier rum, Junge - schaust auf das Treiben. Bist du einsam? Fragst dich, warum setzt sich niemand zu mir, spricht mich niemand an? Wenn du nicht allein bleiben willst, müßtest du wohl zuerst das STOP-Schild aus deinem Gesicht nehmen.
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Seit ich die Grenzen, die man mir setzte, nicht mehr anerkenne, nicht mehr als Grenze erlebe,spüre ich erst, wie stark ich bin. ...wie grenzenlos ich sein kann.
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Ich wollte dich nicht verlieren und bemühte mich, immer nett, immer verständnisvoll, immer attraktiv für dich, immer an dir interessiert zu sein. Dabei verlor ich mich!
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Ich habe solche Angst zu sterben. Aber damit verhindere ich nicht meinen Tod - sondern behindere mein Leben.
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Einsahm fühle ich mich dann, wenn ich eine Hand suche und nur Fäuste finde.
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Viele verurteilen lautstark, mit gewichtiger Miene, Menschen in Situationen, in denen sie selbst noch nie handeln mußten.
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Es wäre so einfach dir zu sagen: ICH MAG DICH. Aber meine Angst vor Ablehnung hält mich gefangen - ein Bild in einem Comic: Meine Sprechblase bleibt leer.
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Wo sich nichts mehr regt, ist alles tot! Ich bin froh, mich auch schlecht zu fühlen und leiden zu können. Zu spüren: ICH LEBE!
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Eines Tages werde ich vielleicht alle Weisheiten dieser Welt aufgeschrieben haben - werde aufstehen und wieder in eine Dummheit rennen.
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Vieles in meinem Leben schließe ich aus - finde so nicht den Mut, es zu beginnen.
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